• Home
  • >Energie
  • >

    Wasserkraft: Indien plant 300 neue Staudämme im Himalaya



Wasserkraft Strom vom Dach der Welt

Gegen die Theri-Talsperre half kein Protest.
Hans Georg Roth/Corbis

Gegen die Theri-Talsperre half kein Protest.

Knapp 300 neue Staudämme will die indische Regierung im Himalaya bauen. Das dürfte das Ökosystem der Bergwelt massiv schädigen.

Sie lesen New Scientist Deutschland.

Dies ist die Website des neuen wöchentlichen Wissensmagazins der SPIEGEL-Gruppe. Hier finden Sie spannende Neuigkeiten aus Wissenschaft und Technik, verblüffende Videos aus Forscherlaboren und kuriose Beobachtungen aus dem Alltag.

Rund 400 Millionen Inder leben ohne Strom. In dem Bemühen, ihre Zahl zu verringern und zugleich nicht noch mehr Kohlendioxid in die Atmosphäre zu pumpen, plant die indische Regierung den massiven Ausbau der Wasserkraft: Knapp 300 neue Staudämme sollen in den kommenden Jahrzehnten im Himalaya entstehen.

Das wird schwerwiegende ökologische Folgen haben, wie Edward Grumbine, Biodiversitätsforscher an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, und Maharaj Pandit, Botaniker am Zentrum für Bergökologie der Universität Delhi, in einer in Science erschienenen Studie ermittelt haben. Demnach würden 88 Prozent aller Dämme in biologisch sehr empfindlichen Waldgebieten gebaut.

Allein durch die Überschwemmung von Waldflächen und die Bauarbeiten wären 22 Blütenpflanzen- und 7 Wirbeltierarten direkt bedroht. Axel Paulsch, Geoökologe am Institut für Biodiversität in Regensburg, geht von weiteren Verlusten aus: "Die Flüsse werden ihrer natürlichen Dynamik beraubt. Pflanzenarten, die daran angepasst sind, dass das Wasser regelmäßig über die Ufer tritt, werden dann durch andere schnellwachsende Arten verdrängt."

Würden alle Dämme wie geplant errichtet, stünde künftig in fast allen größeren Wasserläufen des indischen Himalayas durchschnittlich alle 32 Kilometer ein Kraftwerk. Zwar müssen solche Großprojekte seit 1994 per Gesetz auf ihre Umweltverträglichkeit hin überprüft werden, doch sei das nicht geeignet, um die Gesamtfolgen einer so großen Dichte von Dämmen abzuschätzen, sagen Grumbine und Pandit.

Nicht nur deshalb würden im ganzen Land Menschen gegen die Wasserkraftprojekte demonstrieren. In der Vergangenheit hat sich die indische Regierung nicht gerade zimperlich gezeigt, wenn es um den Ausbau der Wasserkraft ging. Zwischen 16 und 40 Millionen Menschen seien für den Neubau von Dämmen umgesiedelt worden; nur in China seien es mehr gewesen, schreiben die Autoren.

Helmut Broeg

© New Scientist Deutschland GmbH 3/2013

Alle Rechte vorbehalten.
Vervielfältigung nur mit Erlaubnis der SPIEGEL-Gruppe.

insgesamt 1 Beitrag
1. Wasserkraft
wissenmeier 16.01.2013
Der Mensch, insbesondere die Wissenschaft denkt viel zu kompliziert und Spiegelverkehrt, deshalb erkennt er die Einfachheit der Naturgesetze nicht! Wasser (H2O) ist ein Gas-Element im flüssigen Aggregatzustand in dem von Haus aus [...]
Der Mensch, insbesondere die Wissenschaft denkt viel zu kompliziert und Spiegelverkehrt, deshalb erkennt er die Einfachheit der Naturgesetze nicht! Wasser (H2O) ist ein Gas-Element im flüssigen Aggregatzustand in dem von Haus aus unerschöpfliche Energie schlummert! Alleine dadurch das H2O andere Gase wie auch Halbgase wie CO2 anzieht und sich dann in Folge ein Stoffwechsel (H2O CO2 = H2 CO3) vollzieht der es energetisch gesehen in sich hat! Dieser Stoffwechsel in dem einem Wassermolekül magnetisch das CO2 dem H2O ein O entwendet und aus CO2 wieder Kohlenstoff-Carbonat wird ist eines der natürlichen CO2-Stoffwechsel der Erde! Wenn es diesen nicht geben würde wären wir alle längst Vergangenheit! Dieses bedeutet aber viel mehr, zum Einen dass es keine Kohlensäure (H2CO3) gibt sondern lediglich Wasserstoffsäure (H2) gibt die z.B. aus unseren Getränken durch die fälschlich angenommene Kohlensäure Erfrischungsgetränke machen! Das was da im H2O perlt ist demnach H2 und nicht H2CO3! Das Wasserstoffgas H2 ist bekanntlich reine Energie die sich dann ergibt wenn z.B. CO2 eine Reaktion mit H2O auslöst! Demnach bewirkt dieser Vorgang zum Einen das aus CO2 wieder Carbonat wird und zum Anderen das Wasserstoffgas entsteht! Dieser Vorgang geht allerdings zu Lasten der Wassermenge, denn wenn H2O ein O entwendet wird, fehlt ein H2O der Wassermenge! Also klauen CO2 und andere Halbgase Wasser, welches dann zwischen Atmosphäre gasförmig als H2 und Wassermenge auf der Erde als H2O wechselt (Ebbe/Flut)! Die natürliche Energie des Kohlenstoffes und des Wasserstoffes entsteht demnach alleine durch die natürlichen Aggregatwechselzustände! Ferner unterliegen Gase und Halbgase nicht der Erdanziehung (Gravitation) sondern stoßen sich magnetisch von der Fest und Flüssigmaterie der Erde ab, was für den Wasserstoff bedeutet das ein großer Teil sich in Richtung Sonne wieder von der Erde verabschiedet! Die Gravitation ist jedoch für Flüssigkeiten gültig und so gibt es schon mal eine Kraft die für H2O gegen die Erde gerichtet ist! Ferner gibt es die Tragkraft des H2O die durch die Gezeiten bei Flut auch gegen die Gravitation wirkt, also von der Erde weggerichtet! Mit Schwimmern kann man diese Kraft nutzen und die Erdanziehung als entgegen gerichtete Kraft sogt somit für die Vertikal-Bewegungen mit der sich unbegrenzt Energie erzeugen lässt und diese nicht nur durch Ebbe und Flut die man in Behältern über Zu-und Abläufe künstlich erzeugen und nutzen kann! Dann ist das Perpetuum Mobile welches ja bekanntlich nur den Eigenantrieb sichert ohne zusätzliche Energie zu liefern nur ein Spielzeug, denn so sieht unbegrenzte und umweltfreundliche natürliche Energiegewinnung aus! Das Problem ist aber die Unwissenheit und Arroganz der akademischen Wissenschaft und die Interessenlage derjenigen die mit Energie Geld und Macht verdienen, die haben echte Probleme mit der natürlichen und freien Energie! Aus hartmanntheorien.de
  • Datum: Donnerstag 10.01.2013 | 00:00 Uhr
  • Artikel drucken | Artikel versenden









Online-Angebote der SPIEGEL-Gruppe
SPIEGEL ONLINE
manager magazin
Harvard Business Manager
manager-lounge
einestages
Bleiben Sie in Verbindung mit New Scientist
Fan werden von New Scientist
New Scientist auf Twitter
RSS-Feed abonnieren