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    Nachschlag: Stimmbänder von Heavy-Metal-Sänger nehmen keinen Schaden



Nachschlag Der Rotz schwingt mit

Stian Tomt Thorensen von Dimmu Borgir: Nase läuft - Nase rockt.
DPA

Stian Tomt Thorensen von Dimmu Borgir: Nase läuft - Nase rockt.

Zu lauter Heavy Metal kann den Ohren schaden - aber die Stimmen der Sänger bleiben intakt, wie deutsche Wissenschaftler entdeckten.

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Wie wäre es mit einer Heavy-Metal-Band? Keine Angst: Das Gegröle schadet den Stimmbändern nicht. Das haben Forscher der Leipziger Universitäts-Phoniatrie, des Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie und des Musikwissenschaftlichen Instituts der Universität zu Köln her­ausgefunden. Sie steckten sechs Heavy-­Metal-Sängern ein flexibles Endoskop durch die Nase in den Rachen und ließen sie brüllen – in einem Untersuchungsraum der Universitätsklinik Leipzig, gut hörbar für die verängstigte Patientenschar. Die Töne, die laut Pressemitteilung „vom Schreien ins Grölen übergingen, um dann im Grunzen und Röhren anzukommen“, werden auf besondere Weise verstärkt: Die Schleimhaut der untersuchten Sänger entpuppte sich als äußerst aktiv. Das abgesonderte Sekret sorgte als „mitschwingendes Element“ für charakteristische Soundeffekte.

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© New Scientist Deutschland GmbH 1/2013

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  • Datum: Dienstag 08.01.2013 | 15:46 Uhr
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