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    Nachschlag: Männliche Hilfe bei der Hausarbeit führt zu weniger Sex



Nachschlag Gartenarbeit - wie sexy!

Unwiderstehliches Blumengießen.
idee23 / photocase.com

Unwiderstehliches Blumengießen.

Wer als Mann beim Kochen und Putzen hilft, hat mehr Sex - dachten Forscher. Nein, es führt zu weniger Beischlaf. Aber Gartenarbeit kommt gut an.

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Ist die Annäherung an das andere Geschlecht geglückt, folgt der Nestbau. Und der birgt nicht wenig Konfliktpotential.

Es ist ein halbes Jahrzehnt her, da meldeten Zeitungen auf der ganzen Welt: Wer als Mann bei der Hausarbeit hilft, hat mehr Sex. Grundlage war eine Erhebung von Scott Coltrane, Soziologieprofessor an der University of California. Helfe der Mann im Haushalt, schrieb er, steigere das die Zufriedenheit der Frauen und führe zu beständigeren Ehen.

Die Aussicht auf regelmäßigen Beischlaf dürfte so manchen Mann an den Herd getrieben haben. Blöd nur, dass spanische und amerikanische Forscher nun eine gegenteilige Untersuchung vorlegen, die sie in der Fachzeitschrift American Sociology Review veröffentlichten. Wer als Ehemann koche, putze und einkaufe, kurz: Frauenkram erledige, der habe seltener Sex, heißt es da. Offensichtlich sei traditionelles Rollenverhalten "wichtig für die Entstehung sexuellen Verlangens und die Durchführung sexueller Aktivitäten".

Das bedeutet aber nicht, dass Frauen reihenweise in Ohnmacht fallen, wenn der Mann den ganzen Tag auf der Couch rumschlunzt. Der Studie zufolge machen folgende Dinge einen Mann attraktiv: im Garten arbeiten, Auto waschen, Rechnungen bezahlen.

Nora Schlüter

© New Scientist Deutschland GmbH 7/2013

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insgesamt 1 Beitrag
1. Es geht um mehr als Hilfe....
Krähenfuß 16.02.2013
Jemand, der einem nach dem Munde redet, hektisch Arbeiten abnimmt und sich womöglich mit der Schürze um den Bauch in der Küche verdient macht, sammelt in meinen Augen keine Attraktivitätspunkte. Anders ist es, wenn es draußen [...]
Jemand, der einem nach dem Munde redet, hektisch Arbeiten abnimmt und sich womöglich mit der Schürze um den Bauch in der Küche verdient macht, sammelt in meinen Augen keine Attraktivitätspunkte. Anders ist es, wenn es draußen schneit, und einem das Schippen abgenommen wird, wenn einem schwere Getränkekisten reingetragen werden, Gartenarbeitshilfe finde ich auch gut, oder aber den Müll rausbringen. Das hat etwas Großzügiges und auch Beschützendes, ich werde nicht mit den schweren Dingen durch die Gegend gescheucht, man nimmt es mir ab, das finde ich gut. Wenn einer garnichts tut, fühlt man sich mißachtet, der Mühe nicht wert, da schickt man keinen Hund vor die Tür, aber ich muss los.... Da steigt in einem schlechte Laune auf, was hat man nur für ein "Schnäppchen" gemacht, dass das negative Konsequenzen haben kann, ist nachvollziehbar und naheliegend. So einer verliert bei mir an Ansehen und Wertschätzung. Was einen Mann attraktiv macht, hängt in jedem Fall von der Meinung der Frau ab.
  • Datum: Freitag 08.02.2013 | 00:00 Uhr
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