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Viele Bachläufe in Bergregionen stammen nicht aus Quellen im klassischen Sinne. Vielmehr handelt es sich schlicht um Oberflächenwasser, etwa Regen- oder Schmelzwasser, das nicht versickert, an den Bergflanken herabfließt und sich in den Tälern zu kleinen Bächen sammelt.
Jörg Elbracht, Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie im GeoZentrum Hannover:
Quellen werden von Grundwasser gespeist, das im Wesentlichen durch das Versickern von Niederschlag im Boden entsteht. Häufig bewegt sich das Grundwasser im Untergrund aus höhergelegenen Regionen in Bereiche, wo die grundwasserführenden Schichten zum Beispiel an Bergflanken enden. Dort tritt es in Quellen aus. Bei entsprechenden geologischen Verhältnissen können Quellen auch von Grundwasser gespeist werden, das sich nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren nach oben bewegt. Quellen treten daher nicht hauptsächlich im Gebirge auf, sondern auch in flacheren Gebieten, wie man am Beispiel von Süßwasserquellen im niedersächsischen Wattenmeer sehen kann.
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Diese Frage hat Jörg Scheffler aus Hannover gestellt.
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